Endlich!

Der Kirchenchor darf unter den derzeit gebotenen Bedingungen (3G und AHA-Regeln) wieder seine Arbeit aufnehmen. Mit großer Freude begrüßen wir den neuen Chorleiter Ralph Hiob und freuen uns, dass wir uns jetzt jeden Donnerstag um 20 Uhr in der Pfarrscheune zum Proben treffen können. Singbegeisterte und Neulinge sind jederzeit willkommen.

Der neue Chorleiter stellt sich vor

    

Der Kirchenvorstand hat mich nach meinem Probedirigat und nach (erfreulich kurzer) Aussprache mit dem Kirchenchor zum neuen Chorleiter bestellt. Ich bin Ralph Hiob, Kirchenmusiker (Organist und Chorleiter) im Bremer Norden und Umzu. Seit kurzem wohne ich mit meiner Frau bei Hambergen.

Es ist wunderbar, einen solchen „intakten“ Kirchenchor übernehmen zu dürfen – ich bin sehr dankbar für die zahlreichen Sänger*innen und für die „gesunde“ Altersstruktur in der Zusammensetzung! Es ist geplant, dass wir als Chor noch in diesem Jahr in der Kirche auftreten (z.B. am ersten Weihnachtstag) und im neuen Jahr mehrfach…schaun wir mal…

Nun, was mag den geneigten Leser interessieren?

  • Das Alter: geboren 1960 in Gummersbach, aufgewachsen in Wuppertal
  • Der Familienstand: verheiratet mit Sibylle, geboren 1957 in Wolfsburg;
    Zahl „unserer“ Kinder: je 2, geb. 1990-1996
  • Der ursprüngliche Hauptberuf: Dipl.-Kfm. / Unternehmensberater / Immobilienberater)
  • Weitere Lebensstationen: Gießen (BWL-Studium), Düsseldorf und Bonn (Berufsausübung)
  • Wie lange als Chorleiter in Bremen und „Umzu“: seit 2014
    (Rönnebeck, St. Magnus, jetzt Wallhöfen)
  • Welche Schwerpunkte: nur gute Musik! Traditionell und auch etwas moderner
    (das persönliche Repertoire reicht von frühmittelalterlichen Gesängen bis Gospel, und sogar Schlager – ggtl. fungiere ich als Unterhaltungsmusiker für Senioren, wenn´s die Zeit erlaubt)
  • Welche Qualifikation zur Chorleitung: kirchenmusikalische C-Ausbildung in Köln (NRW)
  • Welche Philosophie: Nun. Das ist ein bisschen komplizierter:

    • Die Leitung eines Kirchenchores ist keine rein technische Angelegenheit. Kirchenmusik ist die Verkündigung von der Empore, Predigt die Verkündigung von der Kanzel. Im Idealfall harmoniert beides und noch dazu mit den Bedürfnissen der Gottesdienstbesucher. Dann entsteht ein Gesamtkunstwerk, von dem alle noch lange zehren können.

    • Kirchenmusik ist nicht (nur / in erster Linie) Perfektion. Natürlich spielt der Organist mit Händen und Füßen, natürlich singt der Chor mit Atem und Stimmbändern, natürlich dirigiert der Chorleiter mit Armen und Mimik, aber hoffentlich … alle auch mit Herz und Seele. Dann kann sich bei jeder Chorprobe und bei jedem Auftritt das Fenster zur Glückseligkeit etwas öffnen und das Paradies findet für einen Moment (oder auch für länger) unter uns und in uns statt…

    • So gibt es immer mehrere Gründe, gerne zum Chor zu kommen:
      • Die Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, Singen zur Ehre Gottes
      • Die gemeinsame Arbeit an den Musikstücken /
      • Die gemeinsamen Erfolgserlebnisse
      • Und mehr noch: „Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“ (Victor Hugo).

    • Ich freue mich jedenfalls sehr auf Gemeinschaft, Arbeit, Erfolge und was uns Musik noch alles beschert. Kirchenmusik darf alles – außer (k)langweilig…

Kommen Sie doch mal vorbei, es lohnt sich: donnerstags um acht (20 h).

 

Herzlich Ralph Hiob

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