Unsere Konfis

 

Hier finden Sie fortlaufend Berichte über die Arbeit mit und von unseren Konfirmand:innen.

Seit einiger Zeit findet an Stelle einer Stunde Unterricht pro Woche und Gruppe ein samstäglicher "Konfitag" im Monat statt. Diese Tage werden für beide Jahrgänge gemeinsam durchgeführt. Das neue Konzept des Konfirmand:innenunterrichts hat sich schon sehr bewährt. An dieser Stelle erscheinen zukünftig die Berichte aus der gemeinsamen Arbeit.

Und hier stellt sich das Konfiteam vor:

Zum Team gehören (von links nach rechts): Sabine Gotaut, Pastor Martin Goebel, Jessica Hanke, Sabine Bohlmann und Verena Morisse (nicht auf dem Foto).

Haben Sie Lust und Zeit, beim Team dabeizusein? Wir freuen uns über Jede/n, der/die einmal im Monat mit uns eine Konfirmandengruppe begleitet. Rufen Sie einfach an oder schicken eine Mail. Wir nehmen dann gerne den Kontakt auf!

******************************************

Der neue Konfirmand:innenjahrgang startet am 2. September um 10 Uhr

Wieder haben sich 16 junge Menschen zum Konfirmand:innenunterricht angemeldet. Darüber freuen wir uns sehr, zeigt es doch, dass das Konzept „Konfitag“ Zuspruch findet. Nun haben wir  die Termine gefunden, an denen diese Tage stattfinden sollen:

Der erste Konfitag findet statt am 2. September um 10.00 Uhr in der Pfarrscheune.

Ihr Kind ist 12 Jahre alt oder besucht die 6. Schulklasse und möchte noch teilnehmen? Kein Problem. Melden Sie sich einfach im Gemeindebüro oder laden Sie das Anmeldeformular hier herunter und geben es ausgefüllt im Büro ab oder schicken es per mail an neuenkirchen@reformiert.de.

Der Unterricht findet einmal im Monat an einem Samstag in der Zeit von 10.00 bis 15.00 Uhr in der Pfarrscheune statt. Am Unterrichtstag wird es ein gemeinsames Mittagessen geben.

Mit diesem Konzept, das viel Abwechslung möglich macht, haben wir in den vergangenen zwei Jahren gute Erfahrungen gemacht und möchten es darum weiterführen.

Für Ihre Planungen: Die Konfirmation wird am 27. April 2025 stattfinden.

******************************************

Die Schöpfungsgeschichte

An unserem Konfitag im Mai haben wir uns mit dem Thema "Schöpfung" beschäftigt und da gehört auch der Psalm 104 dazu. Gemeinsam haben wir den Psalm gelesen und die Konfis haben die Verse, die ihnen gut gefallen, markiert. Beim erneuten Lesen war die Aufgabe, diesen Lieblingsvers beim erneuten Vorlesen mitzusprechen. Erstaunlich war, dass beim Vers 24 „Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle Weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter“ fast alle mitgesprochen haben. Es war wirklich schön, diesen Psalm gemeinsam zu lesen.

Anschließend hatten die Konfis die Aufgabe, die Schöpfungsgeschichte als Standbild dazustellen. Sie hatten, wie man auf den Bildern erkennen kann, sichtlich Spaß an der Aufgabe!

******************************************

Ich bin getauft …

Können Sie sich noch an Ihre Taufe erinnern? Ihren Taufspruch? Oder in welcher Gemeinde Sie durch wen getauft worden sind? Hatten Sie Paten – und wer waren die? Aktiv hat diese Erinnerung wohl niemand wirklich – denn die meisten Menschen, jedenfalls bei uns, werden im Babyalter getauft. Aber unsere Konfis – die wissen jetzt Bescheid! Denn der Konfitag im Juni stand ganz im Zeichen der Taufe und so hatten unsere Konfirmand:innen die Aufgabe, ihre Taufdaten mit den Eltern aufzuschreiben und der Gruppe vorzustellen – und viele hatten sogar Bilder dabei!

Unsere Konfis befassten sich mit der Geschichte der Taufe Jesu, lernten den Ablauf einer Taufe kennen, erfuhren etwas über Taufsymbole und probten ein Anspiel zum Thema Taufe, das sie am Sonntag der Gemeinde vorstellten, sinnigerweise in einem Gottesdienst, in dem dann auch ein Kind getauft wurde. Besonderen Spaß hatten die Konfirmand:innen daran, ihre eigenen Taufkerzen zu basteln, die dann im Gottesdienst entzündet wurden und gemeinsam mit der Kerze des Täuflings auf dem Abendmahlstisch der Michaelskirche ihr Licht verbreiteten.

Sabine Gotaut

******************************************

Sonne, Schnee – und noch viel mehr! Die erste Konfifreizeit nach der Pandemie

Freitag, 10. März 2023: 14 Jugendliche und drei Betreuer besteigen am Nachmittag den Zug ab Farge nach Verden. Es dämmert, es schneit, es ist kalt.

Die erste Hürde erwartet uns in Rotenburg: Wo bitte bleibt der Bus, der uns in die Jugendherberge bringen soll?

Jan Wiechmann, bereits vor Ort, greift helfend ein – und endlich, gegen 19.30 Uhr erreichen wir unser Ziel! Ein warmes Abendessen erwartet uns, die Zimmer werden bezogen.

Beim ersten Treffen an diesem Abend im Gruppenraum wird kurz das Programm für das Wochenende vorgestellt: Die Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes der Konfirmanden. Und Jan Wiechmann schafft es an diesem Abend sogar noch, dass die Jugendlichen sich auf das Singen einlassen, auf Lieder, die Bestandteil „ihres“ Gottesdienstes werden könnten. Aber danach ist dann auch die Luft raus und es geht für fast alle auf die Zimmer.

Der Samstagmorgen erwartet uns mit einer traumhaften Winterlandschaft – und Schnee. Er startet mit einer Andacht und natürlich Musik. Die Jugendlichen sind motiviert von den positiven Rückmeldungen und Lob anderer Gruppen der Jugendherberge, die uns am Abend zuvor singen hörten. Zwischendurch ist Zeit, sich im Schnee auszutoben: Da werden Schneeballschlachten geschlagen und Schneemänner gebaut.

Nach dem Mittagessen geht es an die Gestaltung des Gottesdienstes, die Formulierung der Texte. Hier unterstützt uns dann auch Christopher Geßler. Der Jugendbeauftragte der Landeskirche erzählt von seiner Arbeit im Synodalverband und bringt sich in die Gruppenarbeit zur Vorbereitung des Gottesdienstes ein.

Von außen betrachtet muss über dem Haus 1 der Jugendherberge Rotenburg eine große Wolke gestanden haben – denn unseren Konfis rauchten die Köpfe! Die meisten Elemente des Gottesdienstes werden in ihren Worten neu geschrieben oder ergänzt – und das ist harte Arbeit!

Danach: Abendessen, nochmals Singen und Freizeit, runterkommen! Einige brauchen dazu bis nach Mitternacht!

Früh beginnt der Sonntagmorgen: Koffer packen, Betten abziehen, die Zimmer räumen – Frühstück. Nach der Andacht wird der Gottesdienst am 19.3. geprobt, mit allen erarbeiteten Elementen und Liedern.

Als wir am Sonntag um kurz vor 15.30 Uhr am Heimatbahnhof in Farge eintreffen und alle Konfis wohlbehalten ihren Eltern übergeben können, sind wir Begleiter froh: Die erste Konfifreizeit seit fast drei Jahren! War doch toll – aber zumindest wir Begleiter fragen uns nun: Wo ist die Couch?

Vielen Dank an alle Helfer, an Jan Wiechmann, an Euch liebe Konfis, die Ihr Euch auf das Singen und die Erarbeitung der Texte eingelassen habt – und auch an das Team der Jugendherberge Rotenburg.

Sabine Gotaut

******************************************

Konfitag im Februar mit dem Thema „Die Gebote“

Regeln bestimmen unser Leben, von klein auf. Am Konfitag im Februar sahen wir uns die Gebote an, die Regeln, die Gott seinem Volk Israel, aber auch uns mit auf den Weg gibt. Damit unser Leben und unser Zusammenleben geregelt ist und gelingen kann.

Die Gebote, die Mose auf dem Berg Sinai empfangen hat, direkt von Gott und ganz persönlich – wie sehen wir sie heute, was bedeuten sie uns und unserem Umgang mit Menschen, welchen Einfluss haben sie auf unser Leben? Wie aktuell sind diese Gebote auch heute noch?

Es wurde gelesen und gemalt, Gedanken wurden auf Plakate gebracht. Und diese bereicherten dann auch den Gottesdienst nach dem Konfitag. Unsere Konfis ließen es sich dann auch nicht nehmen, der Gemeinde zu zeigen, was sie am Tag zuvor erarbeitet hatten. Sie beteiligten sich an dem Gottesdienst mit einem Anspiel und übernahmen Lesungen!

Es scheint sich zu einer guten Tradition zu entwickeln, dass unsere Konfis an Gottesdiensten aktiv mitwirken – und es scheint ihnen (Euch) auch Spaß zu machen. Macht weiter so!

Sabine Gotaut

******************************************

Konfitag im Januar mit dem Thema „Stille Post – was da wohl bei raus kommt?“

Im Mittelpunkt standen zwei Bücher: Die Bibel (natürlich) und das Gesangbuch!

Aber angefangen haben wir mit einem Kinderspiel: Stille Post! Martin Goebel flüsterte zwei Konfirmanden etwas ins Ohr – und nun ging die Nachricht von Ohr zu Ohr in die Runde. Erstaunlich: Der Sinn der Nachricht kam am Ende gut an!

Ja – am Anfang wurden die Geschichten mit Gott an Lagerfeuern erzählt und wie bei der Stillen Post von Mund zu Mund weitergegeben. Was da am Ende ankommt, wusste niemand so ganz genau. Aber irgendwann wurden die Geschichten aufgeschrieben, später gedruckt und noch später in vielen Sprachen übersetzt, damit viele Menschen die Bibel selber lesen konnten. Und heute ist die Bibel das Buch, das in den meisten Sprachen übersetzt wurde und so weltweit von vielen Menschen gelesen werden kann und wird.

Das durften auch unsere Konfis kennenlernen, denn auf einem Tisch in der Pfarrscheune lagen viele verschiedene Bibeln: Bibeln in Englisch, Griechisch oder Latein bis hin zur Legobibel. Unsere Konfis hatten nun die Aufgabe, die Besonderheit ihrer Bibel, die sie sich von dem Tisch aussuchten, zu ergründen und vorzustellen. Wir lasen Texte und stellten fest, dass auch in den verschiedenen Ausgaben die Grundaussagen der Geschichten übereinstimmten.

Die Gruppe teilte sich: Die Vorkonfis erarbeiteten in der Scheune ihre „Hausaufgabe“ und stellten der Gruppe z.B. ihre selbstgestalteten Bibeln vor. Die Hauptkonfis verschwanden ins Gemeindehaus und stellten anhand von Bibelstellen ein Rezept zusammen. Das Ergebnis war dann ein Bibelkuchen, den Frau Goebel freundlicherweise für uns ausgebacken hat.

Beim „Gesangbuchquiz“ nach dem Mittagessen rauchten allen die Köpfe! Wohl kaum jemand hatte erwartet, wie umfangreich unser Gesangbuch ist – eben nicht nur ein Liederbuch, sondern auch ein Lehrbuch.

Beim gemeinsamen Genuss des Bibelkuchens konnten wir dann alle diesen Konfitag ausklingen lassen mit der Erkenntnis: Konfitage sind beides! Man kann viel Spaß haben – aber da wird auch richtig gearbeitet.

Aber wichtiger ist: Da ist Gemeinschaft!

Sabine Gotaut

Haben Sie Lust, den Bibelkuchen nachzubacken? Hier finden Sie ein Rezept.

******************************************

Sterben und Trauer - ein Konfitag und ein Gottesdienst mit unseren Vorkonfirmanden

Am 19.11.2022 trafen wir uns mit unseren Vorkonfis zunächst nicht wie gewohnt in der Pfarrscheune, sondern an einem Ort, an dem sich normalerweise Menschen versammeln, die von einem Menschen Abschied nehmen müssen: In der Friedhofskapelle des Rekumer Friedhofes!
Ein ungewohnter Ort, der aber von den jungen Leuten viel selbstverständlicher angenommen wurde, als wir, das Konfiteam, es erwartet hätten. Nach der kurzen Andacht erzählten die jungen Menschen aus ihren Erfahrungen mit dem Thema Sterben und Trauer.
Ziel des Treffens war es, einen Gottesdienst vorzubereiten, den wir am Ewigkeitssonntag gemeinsam mit unseren Konfis gestalten wollten.
Nach dem Mittagessen in der Pfarrscheune besuchte uns Frau Stellmann mit einem Video eines Bestatters und ging auf Fragen der Konfirmanden und Konfirmandinnen ein. Erstaunt  waren wir über die Fragen, aber auch über Vorstellungen der jungen Menschen bei diesem, für uns scheinbar schwererem Thema.
Am Nachmittag des Ewigkeitssonntags trafen wir uns dann zum Gottesdienst in der gut besuchten Kapelle. Die Konfirmand:innen übernahmen die Textlesungen und verlasen alle Namen der Verstorbenen aus unserer Gemeinde – und für jeden wurde eine Kerze entzündet.
Am Ende des Gottesdienstes leuchteten 33 kleine Kerzen.


Wir Erwachsenen waren bei der Vorbereitung zum Thema "Sterben und Trauer" viel unsicherer als unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden bei der Umsetzung.
Habt Dank für diesen schönen, würdevollen Gottesdienst!
Im Namen des Konfiteams
Sabine Gotaut

******************************************************

Die Einführung eines Konfitages statt wöchentlichem Unterricht hat sich anscheinend herumgesprochen. 18 junge Menschen haben sich in diesem Jahr angemeldet! Und so startete am 10. September der erste Konfitag für die Konfirmand:innen des Jahrgangs 2024.


Der erste Tag war dazu da, uns und die Gemeinde kennenzulernen. Dazu wurde in der Kirche gespielt: ordnen nach Namen, nach Geburtsdatum – sogar nach Schuhgröße. Und entdecken, wie man gemeinsam eine Aufgabe lösen kann, gehörte auch dazu. Die Jugendlichen erfuhren etwas über die Geschichte der Kirche und der Gemeinde. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Kirche lernten sie Orte kennen, die sie noch niemals besucht oder gesehen hatten, wie zum Beispiel die Michaelskapelle im Kirchturm. Einige wagten sich auch auf die Kanzel und probten schon einmal, wie es ist, die Gemeinde von dort oben zu sehen.

Hier ein paar Eindrücke vom Kirchenbesuch:

       

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde dann nochmal „richtig“ gearbeitet – Ereignisse aus der Geschichte der Gemeinde wurden in Gruppenarbeit zu Papier gebracht und anschließend der gesamten Konfirmandengruppe vorgestellt und erklärt.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Konfitag. Es werden sicher anderthalb spannende Jahre!

Für das Konfiteam
Sabine Gotaut